Biosphärenreservat Rhön

25 Jahre Biosphärenreservat Rhön

Drei Länder und ein Ziel:
Der Erhalt der Kultur- und Artenvielfalt

Im letzten Jahr feierte das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön sein 25-jähriges Bestehen. Grund genug, die einmalige Natur- und Kulturlandschaft im Drei-Länder-Eck von Hessen, Bayern und Thüringen zu wahren und auf zahlreiche Projekte aufmerksam zu machen, die wesentlich durch Ehrenamtliche getragen werden.

Im März 1991 hat die Weltkulturorganisation UNESCO die Rhön als erstes länderübergreifendes Biosphären-Projekt in der Bundesrepublik anerkannt und ausgezeichnet.

Das UNESCO-Biosphärenreservat hat eine wichtige und zugleich komplexe Aufgabe: Unter dem Motto „Der Mensch und die Biosphäre“ soll eine Balance zwischen Schutz und Nutzung, Ökonomie und Ökologie gefunden werden. In den vergangenen Jahren wurden in der Rhön zu diesem Zweck zahlreiche modellhafte Ansätze entwickelt und viele Projekte umgesetzt.

Heimat von vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten

Die Rhön ist mit ihren Bergwiesen, Buchenwäldern und Hochmooren ein Rückzugsort für viele seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Dazu zählen Sympathieträger wie der Rotmilan und die Wildkatze. Aber auch unscheinbare Raritäten wie die Rhön-Quellschnecke leben hier. Die Zahl der sauberen Quellgewässer in der Rhön ist einzigartig. Auf den weiten Wiesen blühen seltene Orchideen. Bekannt ist das „Land der offenen Fernen“ auch für das hier heimische schwarzköpfige Rhönschaf.

Um den Erhalt der Natur zu sichern, initiiert das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön zahlreiche Projekte zum Schutz der Natur- und Kulturlandschaft.

Detaillierte Informationen und finden Sie unter: www.biosphaerenreservat-rhoen.de